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Person des Alten Testaments

Rebekka: Von Harran in die Familie der Verheißung

Rebekka lebte in Aram-Naharaim, wohin Abrahams Knecht kam, um eine Frau für Isaak zu finden. Am Brunnen gab sie dem Fremden und seinen Kamelen Wasser und zeigte Großzügigkeit und Kraft. Sie entschied sich, ihre Familie zu verlassen, reiste weit und wurde Isaaks Frau. Ihre Geschichte verbindet Gastfreundschaft, Mut und einen neuen Anfang in Gottes Verheißung.

Rebekka
Bild: Gustave Doré · Public domain

Abraham wollte, dass Isaaks Frau aus seiner weiteren Familie und nicht aus den Völkern Kanaans kam. Sein Knecht erreichte die Stadt Nahors und betete am Brunnen. Rebekka erfüllte seine Bitte und schöpfte auch für die Kamele. Die Erzählung zeigt sie nicht passiv, sondern als eine Frau, die handelt, entscheidet und anspruchsvolle Güte freiwillig übernimmt.

Als die Familie die Abreise verzögern wollte, sagte Rebekka: ‘Ich will gehen.’ In ihrer Ehe mit Isaak wurden Esau und Jakob geboren. Ihre Rolle beim Segen für Jakob verletzte die Familie tief. Die Schrift verschweigt weder ihre Stärke noch ihre Fehler und zeigt Gottes Verheißung mitten in unvollkommenen Familien.