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Person des Alten Testaments

Jakob: Ein Leben wird in Harran verändert

Jakob floh vor Esaus Zorn zu seinem Onkel Laban nach Harran. Er arbeitete sieben Jahre für Rahel, wurde getäuscht und erlebte zwanzig Jahre Arbeit, Rivalität und Segen in der Familie mit Lea und Rahel. Mit einem großen Haus verließ er Harran. Auf dem Rückweg rang er mit Gott, erhielt den Namen Israel und ging der Versöhnung mit Esau entgegen.

Jakob
Bild: Luca Giordano · Public domain

Auf dem Weg nach Harran sah Jakob in Bethel eine Leiter bis zum Himmel und hörte Gottes Verheißung. Im Haus Labans wurde der Betrüger selbst betrogen. Seine Liebe zu Rahel, Leas Einsamkeit, die Rivalität der Kinder und der Streit um die Herden machten die Harran-Jahre fruchtbar und schmerzhaft zugleich.

Als Gott Jakob zur Rückkehr rief, zog er heimlich fort. Laban verfolgte ihn, doch beide trennten sich unter einem Bund. Vor der Begegnung mit Esau rang Jakob die ganze Nacht und erhielt den Namen Israel. Harran war die lange Schule, in der sein Charakter geprüft wurde und Veränderung begann.